Kommunalwahlen 2014: Wegen Rassismus entlassener rechtsextremer Lehrer wird Bürgermeister

Pusztaranger

Als Lehrer untauglich, als Bürgermeister nicht: Der frisch gewählte rechtsextreme Bürgermeister von Konyár will in seiner Gemeinde das Érpataker Modell einführen.

Szilárd Vígh, der neue Bürgermeister der ostungarischen Gemeinde Konyár (ca. 2.000 Einwohner) war Anfang 2013 von der zentralen Schulbehörde KLIK als Geschichtslehrer der Grundschule von Konyár entlassen worden. In einer Rede auf einer rechtsextremen Veranstaltung in Érpatak hatte er unter anderem erklärt, Romakinder seien nur durch physische Gewalt zu disziplinieren.

Nach seiner Entlassung bekundete Jobbik im März 2013 ihre Solidarität mit einem  Fackelzug in Konyár (“Marsch des ungarischen Lebens”, in Anspielung auf den alljährlichen Holocaust-Gedenkmarsch “Marsch des Lebens” in Budapest).

konyar_plakat

“Schluss mit dem Zigeunerterror! Schluss mit der Einschüchterung der Lehrer!” (galamus.hu)

konyar_mti

(MTI/Czeglédi Zsolt)

konyar10

Vígh (re) Mihály mit Zoltán  Orosz, dem Bürgermeister von Érpatak. (Jobbik.hu)

Im September 2013 hielt ein Bus mit rechtsextremen Fußballfans, darunter Szilárd Vígh, auf dem Weg zum Spiel Ungarn gegen Rumänien in Konyár unmittelbar vor…

View original post 257 more words

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s