„Z Wort“ – sprachliche Reproduktion alter Stereotypen?

ecoleusti

Die Debatten um das Thema der Diskriminierung von Roma und als „Z Wort“ stigmatisierten Personen scheinen gerade in der letzten Zeit (zumindest in einer antirassistisch interessierten Öffentlichkeit) nicht abzureißen. Nicht erst seit der Veröffentlichung des zweiten Bands der Reihe „Antiziganistische Zustände“ (Münster 2013) unter Federführung von u.a. Markus End (vom Zentrum für Antisemitismusforschung Berlin) und den kritischen Reaktionen nach einer Buchvorstellung (siehe dazu den Artikel „Wer spricht in der Antiziganismusforschung” von Filiz Demirova auf dem Blog „Der Paria“ vom 26.3.2013) muss mensch sich einige Fragen stellen. Welcher Begriff trifft die Beschreibung, wenn es um Diskriminierung von Roma geht, am besten? Ist der Begriff „Antiziganismus“ überholt/aus Gründen des Respekts zu verwerfen (Vgl. hierzu auch „Antitsiganismus“ (sic!) im TAZ Artikel vom 16.07.2012: Festliche Unterzeichnung – “Tiefsitzende Vorurteile“ von B. Schirrmeister)? Stellen Begriffe wie Romaphobia/Antiromaismus eine allumfassende Alternative dar? Lässt sich uneingeschränkt von „Z Wort“ oder „Zi.“ (Susan Arndt) bzw. „Antiziganismus“ sprechen, wenn…

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